Was durchströmt uns, sobald wir ein Buch, ein Klavier oder ein Gemälde berühren?

 

 

Was, wenn wir die Seiten fühlen, die Töne hören und die Farbe riechen?

 

 

Oder wenn wir die Seiten riechen, die Töne fühlen und die Farbe hören?

 

 

  Was macht Kunst mit uns?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Person

Christina Lena Monschau kam 1991 in Köln zu Welt und befasste sich schon zur Schulzeit intensiv mit Kunst- und Musikpraxis sowie mit belletristischem Schreiben. Nach der Schulzeit erprobte sie in sämtlichen künstlerischen Bereichen, welche Kunst sie weiterhin vertiefen würde. So schrieb sie einen Roman, spielte in einem Jugendtheater, nahm Teil an der Schreibschule der SK Stiftung Kultur, inkl. Lesung sowie an der Studienvorbereitung der Kölner Malschule (wo sie als Kinderdozentin lehrte und die Organisation einer Zweigstelle leitete), war tätig als Regieassistentin eines 8-Brücken-Projektes unter Martina Pfaff und absolvierte Praktika an der Oper Köln sowie im Kunstlehramt am Leonardo-Da-Vinci-Gymnasium. Es führte sie zum Kunststudium in Wuppertal (nach drei bestandenen Kunstaufnahmeprüfungen, auch an den Universitäten Köln und Siegen), welches im Rahmen des Studiums und darüber hinaus von Ausstellungen (z.B. in den Kölner PASSAGEN, 2015) begleitet war. Nach der Geburt ihres Sohnes zog es sie wieder zurück nach Köln und den anderen Disziplinen. Sie begann das Studium der Kunstgeschichte und Musikwissenschaft an der Universität zu Köln, worin sie nicht nur die Vereinbarkeit ihrer Interessen, sondern viel mehr ihr heutiges Hauptinteressengebiet fand, das Schreiben und Forschen über Kunst und Musik. Im Zuge des geisteswissenschaftlichen Studiums erwies sich die Kunstpraxis einerseits und die erworbenen wissenschaftlichen Kenntnisse andererseits als fruchtbarer Boden für zahlreiche interdisziplinäre Arbeiten. So verfasste sie ihre Abschlussarbeit des Bachelor etwa zum Thema „Bergs und Motherwells Lyrische Suiten. Zur Problematik des kunstübergreifenden Vergleichs“ (2018) und beendete in ihrem Interessensschwerpunkt das Masterstudium mit der Thesis „Zur Bedeutung und Wirksamkeit der Mimik in Wagners Ring des Nibelungen. Selbstentäußerung als Mittel und Ziel?“ (2019).

 

Aktuell widmet sich Christina Monschau in ihrer Dissertation an der Universität zu Köln hinsichtlich der Aufführungspraxis der Bedeutung und Expressivität des Visuellen in Wagners Ring des Nibelungen. Während ihres gesamten Werdegangs blieb das kreative Schaffen wichtiges Moment zur Reflektion, Vertiefung, Nachvollzug, Ergründung dessen was ihr im Leben und besonders in den Jahren des eingehenden Auseinandersetzens mit den Künsten und ihren Wechselwirkungen begegnet.